Fenster haben bei der Kälte immer einen Wasserrand. Hilfe???
Frage von Eletöterööööö: Fenster haben bei der Kälte immer einen Wasserrand. Hilfe???
Mein Freund und ich sind im Oktober in eine Einliegerwohnung gezogen. Zuvor hat hier noch keiner drin gelebt, es war ein Erstbezug. Jetzt habe ich immer an allen Fenstern und an der Haustür einen Wasserrand, dies ist im Schlafzimmer am schlimmsten. Mir kommt es so vor, als wenn es immer kälter wird, auch immer mehr Wasser an den Fenstern steht. Heute bei – 5 Grad ist es ganz schlimm, da stehen richtige Fützen auf dem Fensterbrett. Was kann ich dagegen tun??? Ich putze immer alles weg und lüpfte gut, aber das hält nicht all zu lange.
Beste Antwort:
Answer by psybloch
Da stimmt was mit der Bausubstanz nicht, das an den Fenstern ist Schwitzwasser und das kommt von unzureichender Be- und Entlüftung!
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Tags: einen, Fenster, haben, Hilfe, immer, Kälte, Wasserrand.

6 Kommentare zu “Fenster haben bei der Kälte immer einen Wasserrand. Hilfe???”
Von Fairy zu 25.01.2012 | Antworten
Die Luftfeuchtigkeit kondensiert am Fenster, weil die Scheiben ja der kälteste Punkt im Raum sind. Deshalb ist es im Winter auch schlimmer und weil man im Sommer das Fenster meistens durchgehend bisschen geöffnet hat.
Da kann die Luft natürlich besser zirkulieren und der Austausch ist gewährleistet.
Ich hab das Problem auch bei sehr niedrigen Temperaturen. Am Besten hilft immer wieder die Feuchtigkeit entfernen, ab und zu für 5 Minuten stoßlüften und eventuell einen günstigen Luftentfeuchter unter dem Fenster aufstellen. Ist im Schlafzimmer etwas blöd, weil die trockene Luft wiederum die Atemwege reizt.
Von Sprendlinger zu 25.01.2012 | Antworten
In dieser Wohnung ist wohl noch nicht alles ausgetrocknet oder Ihr produziert zuviel Feuchtigkeit. Hole Dir einen Schimmelhygrometer der gibt Dir Alarm, wann Du stoßlüften mußt. Hohe Feuchtigkeit schlägt sich immer an den kältesten Punkten nieder.
Von Schmähbruder zu 25.01.2012 | Antworten
Ich habe Doppelfenster, beim Äußeren steht auch immer das Wasser. Das erste was ich aufstellen würde ist ein Hygrometer, damit du erkennst bei welcher Raumtemperatur und welcher Feuchte das Wasser am Fenster kondensiert, denn warme Luft kann viel mehr Wasser halten (Sättigungsfeuchte ist höher) als kalte und durch die Abkühlung beim Fenster fällt dann Wasser aus. Das heißt, wenn eine 20° Raumluft mit 50 RH% auf 10° abgekühlt wird fällt eine bestimmte Menge Wasser aus. Ich habe jetzt nicht nachgesehen ob das Beispiel stimmt, aber das Prinzip ist richtig.
Wenn du das physikalische verstehst, dann kannst Du auch die Ursache finden, und die richtigen Gegenmaßnahmen.
Von reinwarth zu 25.01.2012 | Antworten
Hallo,
ich gehe mal davon aus,das das Haus neu gebaut ist.Da die Häuser heute sehr schnell gebaut werden und nach fertigstellung sofort bezogen werden, hat der Putz noch eine gewisse Restfeuchtigkeit,die jetzt beim Heizen verdunstet.Am besten ist jetzt für kurze Zeit einen Entfeuchter aufstellen und die Sache beobachten.Dies kann auch andere Ursachen haben:z.B.naße Wäsche im Zimmer trocknen u.s.w.
Aber Hauptsache immer schön lüften.:-)))
Gruß Steffen
Von kleinerdrache005 zu 25.01.2012 | Antworten
Also meine liebe, das hat evtl. nichts mit Lüften zu tun. Das hieße ja, das immer dann, wenn nicht gelüftet wird, es in allen Haushalten an den Fenstern so sein müßte wie bei dir.
Vergegenwärtige dir bitte, das dass Fenster das schmalste Bauteil am Haus ist.
Es gibt in der Baukonstruktion einen sogenannten Temperaturverlauf in der Konstruktion, muss ja logischerweise so sein, wenn wir innen Temperaturen von ca. 20 ° haben. Wenn aber eine normale Wand bauphysikalisch nicht funktioniert und die innere Oberfläche zu kalt ist, fällt dort sogenanntes Tauwasser aus, was wiederumn bester Nährboden für Schimmel ist.
Dein Problem ist einfach, das deine Fenster schlicht und ergreifend zu kalt an der inneren Oberfläche sind, was nicht unbedingt darauf hinweist, das er der neuste technische Standart ist. Ich kenne dieses Problem des Tauwasserausfalls noch von den alten Einscheibenverglasungen.
Eure Fensterbänke müssen zwingend erforderlich wärmeführend sein. Die an dem Fenster entlang streichende warme Luft nimmt den sich bildenten Tauwasserausfall an der Scheibe mit und zieht trockenere Luft nach, die wiederum wieder Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wenn das nciht gegeben ist, gibts Probleme, denn das Fenster ist immer kalt. Ich habe selber bei mir zu hause die Leibung eines Dachfensters umbauen müssen, weil der Trockenbauer die Leibung nicht richtig hergestellt hat…und schwupp, war das Tauwasser wieder weg, weil die Luft wieder am Fenster vorbei strömen konnte. Es sind ganz einfache Dinge, die solche Problematiken verursachen.
So, und nun noch ein Wort zum Lüften, was dir meine Vorgänger geraten haben:
Lüften muss man schon aus hygienischen Gründen, gar keine Frage. Aber nicht, um einen Baumangel zu kaschieren. Leute!!!!: Lüften ist doch keine Wunderwaffe gegen alles und jeden.Die im Raum befindliche Luft kann ein gewisses Maß an Feuchte aufnehmen…das ist Punkt eins. Dieser Vorgang ist Temperatur abhängig. Das heißt, das warme Luft eben mehr und kalte Luft eben weniger Feuchte aufnehmen kann. Bautechnische Zahlenwerke liefern eindeutige Werte. So, nun sagt die 20° warme Luft: Ich habe genug Feuchte aufgenommen und ich will jetzt einfach nicht mehr aufnehmen, es sei denn, du heitzt mich weiter auf 22, 23, 24, 25° auf, dann nehme ich auch mehr Feuchte auf. Wenn du mich allerdings auskühlen läßt, schmeiße ich Feuchtigkeit raus. Und genau das ist die Feuchte, die nicht mehr aufgenommen werden kann. (Damit ist das Argument gegen die Lüftung gegeben, denn damit holst du dir ja kalte Luft ins Haus, die erstmal erwärmt werden muss, damit das funktionieren kann)
So, was machst du jetzt? Ganz einfach, prüf mal die Dicjhtigkeit der Fenster mit einer Kerze. Wenn du einen Luftstrom feststellst, geh zu deinen Vermieter. Und prüfe die Wärmeleitfähigkeit der Fensterbänke. da gehste einfach mal zum Fensterbauer und fragst den, die kennen solche Problematiken nämlich auch. Ansonsten Mietminderung, da die Gebrauchstauglichkeit der Sache ncith gegeben ist.
Noch Fragen????Kannst mir ja ne Mail schreiben.
Von SUE zu 25.01.2012 | Antworten
Wir hatte mal das gleiche Problem, wir waren auch Erstbezug. Uns wurde dann gesagt, dass wir falsch lüften, was wir belächelt haben.
Leider war es die Wahrheit. Grade bei einem Erstbezug ist es sehr wichtig und hat meistens nichts mit Baumängeln zu tun.
Hier sind ein paar Tipps:
http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/mietertipps/renov/ratgdmbdl0181.jsp
Frohe Weihnachten
SUE